Handlungsorientierung bei der Planung von Softwareprojekten

A. Kaser, B. Weber, J. Pinggera and S. Zugal

Poster session presented at: TEAP '10, 2010.

Abstract. Mangelhafte Planung von Softwareprojekten ist einer der Gründe, warum 43% aller Projekte den veranschlagten Zeit- und Kostenrahmen sprengen und 23% vor der Fertigstellung abgebrochen werden (Standisch Group, 2001). Mit dieser Studie wollten wir feststellen, ob das Persönlichkeitsmerkmal „Handlungsorientierung vs. Lageorientierung“ nach Kuhl (2001) Einfluss auf das Ergebnis eines Planungsprozesses hat. Zu diesem Zweck untersuchten wir N=33 Versuchspersonen, die zuerst ein Planspiel mit unserem selbstentwickelten Programm „Alaska Simulator“ absolvierten und anschließend den Fragebogen HAKEMP-90 nach Kuhl (o.J.) ausfüllten. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass die Qualität der Planung relativ unabhängig von Alter, Geschlecht, Schulbildung ist. Signifikante Unterschiede ergeben sich jedoch hinsichtlich der Zeit, die für die Planung aufgewendet wurde (?? = .383; ?? < .05), und jenem Teilaspekt der Handlungsorientierung, der maßgeblich für die Handlungsplanung verantwortlich ist (?? = .452; ?? < .05).

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